Willkommen... schön, dass Sie da sind!

Das Beratungszentrum Vogelsbergkreis  vormals Jugend- und Drogenberatung Suchthilfe im Vogelsberg  ist ein erster Ansprechpartner für viele Themen rund um Familie, Partnerschaft und Suchtproblematik.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Beratungsangebote vorstellen  von der klassischen Suchtberatung, Erziehungsberatung über UnAbhängig im Alter bis hin zu Präventionsangeboten. Scheuen Sie sich nicht, uns einfach anzurufen. Wir geben Ihnen gerne  auch bei anonymen Anfragen  Antwort.

Unsere Angebote richten sich auch an Unternehmen. Gerne können Sie uns kontaktieren - wir unterbreiten Ihnen gerne passende Angebote für die Bedarfe Ihres Unternehmens.

Suchtberatung

 

Wir arbeiten mit Ihnen an neuen Lösungswegen.

Als Privatperson und Unternehmen

Ambulante Reha

 

Ambulante Therapie und Nachsorge bei Suchtmittelabhängig-
keit...

Suchtprävention

 

Prävention gelingt, wenn sie früh beginnt, gemeinsam und kontinuierlich gelebt wird.

Betreutes
Wohnen Sucht

 

Begleitung im eigenem Wohn-
und Lebensbereich

UnAbhängig im Alter

 

Sensibilisieren Informieren     Beraten

Erziehungs-
beratung

 

Gemeinsam
neue Wege in Erziehungsfragen finden.


A K T U E L L E S

BlaBla Bkaü


Artikel des Lauterbacher Anzeigers


Elterntreff Queere Kids in Alsfeld

Mein Kind ist queer – Und Jetzt?!

Queer sein bedeutet, eine nicht-heterosexuelle Orientierung und/oder eine andere geschlechtliche Identität zu haben, als diese bei der Geburt bestimmt wurde. Im Laufe eines Lebens können sich Orientierung und Identitäten ändern und Kinder und Jugendliche begeben sich auf die Suche nach der eigenen Identität. Wen liebe ich? Wie möchte ich gesehen werden? Wer bin ich?

Kinder und Jugendliche wissen oftmals bereits im jungen Alter, ob sie sich in ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zugehörig fühlen oder nicht. Wenn junge Menschen eine Transgeschlechtlichkeit oder eine nicht-binäre Identität haben, kann der Weg zum Coming-Out meist schwierig und voller Selbstzweifel sein. Eltern fragen sich vielleicht: „Was haben wir falsch gemacht?“. Sie sind vielleicht überfordert mit den ganzen neuen Begrifflichkeiten der queeren Szene und fühlen sich allein gelassen mit den vielen Herausforderungen. Wie können Eltern sich gegenseitig bei diesen Fragen und dem Prozess der Veränderung unterstützen?

Die sexuelle Orientierung eines Kindes kann vielleicht für Eltern zur Überforderung führen. Was bedeutet es die sexuelle Orientierung meines Kindes zu erfahren? Wie kann ich mein Kind vor Übergriffen und Anfeindungen schützen? Wo findet mein Kind Unterstützung und einen sicheren Raum zum Austausch? Das Coming-Out eines Kindes kann oftmals zu Verunsicherung bei allen Beteiligten führen. Es kommen vielleicht Fragen auf wie „Was bedeutet ein Outing für mein Kind?“, „Wie erzählen wir es unseren Großeltern?“, „Erfährt mein Kind nun Benachteiligung oder Diskriminierung?“ oder „Wie kommunizieren wir das Outing mit der Schule unseres Kindes?“

Für diese und weitere Fragen soll der queere Elterntreff einen Raum bieten, um mit anderen Eltern Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Insbesondere hinsichtlich medizinischer Versorgung ist oftmals ein Austausch sehr hilfreich, da spezielle Ärzt*innen oder Endokrinolog*innen schwer zu finden sind. Bei Bedarf können auch Referent*innen von ProFamilia Alsfeld oder verschiedenen Beratungsstellen eingeladen werden, um einen fachlichen Input zu bekommen.

Die Mitarbeitenden vom Beratungszentrum Vogelsberg Viktoria Vogelbacher und vom Jugendbildungswerk Vogelsbergkreis Jennifer Curlett möchten die Initiative ergreifen und für Eltern Ansprechpersonen sein, die eine Gelegenheit suchen, sich in sicherem Rahmen zu treffen.

Das Jugendbildungswerk bietet seit Anfang 2021 einen queeren Jugendtreff in Lauterbach an, in dem Platz für queere Themen, wie Coming-Out, die erste Liebe, LGBTIQ+ Community oder Identitätssuche ist. Infos finden Sie hier: https://www.vogelsbergkreis.de/buerger-service/familie-kinder-jugend/queer-treff/

Im Beratungszentrum stehen Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sich Eltern von queeren Kindern und Jugendlichen regelmäßig zum Austausch und Vernetzen treffen können. Die Räumlichkeiten im Zeller Weg 2 in Alsfeld können selbstverwaltet von Eltern in Anspruch genommen werden, wobei Frau Vogelbacher als Ansprechperson vor Ort ist (viktoria.vogelbacher@bz-vogelsberg.de; 06631-7939012).

Ein erstes Treffen wird am 14. Oktober 2022 um 16 Uhr im Beratungszentraum stattfinden. Alle interessierten Eltern dürfen gerne vorbeikommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Was heißt schon alt?

Hier finden Sie das Programm im Rahmen der Ausstellung: Was heißt schon alt?


NEUES PROJEKT

Im Beratungszentrum Vogelsberg wird seit dem 1.Oktober im Projekt UnAbhängig im Alter die Situation von älteren suchtkranken Menschen im Vogelsberg in den Fokus genommen

 

UnAbhängig im Alter

Sensibilisieren Informieren Beraten

Für Suchterkrankungen gibt es keine Altersgrenzen. Es kann die Lebensqualität erheblich einschränken, wenn Missbrauch im Alter nicht erkannt wird.

Das Älterwerden stellt Jede und Jeden vor neue Herausforderungen. Der Eintritt in den Ruhestand führt zu einschneidenden Veränderungen in der Alltagsgestaltung. Wer wünscht es sich nicht, auch im Alter ein erfülltes Leben mit wenigen Einschränkungen zu führen, so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung bleiben zu können, gebraucht zu werden. Doch was, wenn der Wunsch sich nicht erfüllt?

Soziale Kontakte brechen weg, es zeichnen sich zum Teil gravierende körperliche Veränderungen ab. Krankheit und Tod von nahestehenden Menschen können die gemeinsamen Pläne von einen Tag auf den anderen zunichtemachen. Diese Erfahrungen können das Leben erschüttern, aus der gewohnten Bahn werfen und empfänglich machen für vermehrten Konsum von Alkohol oder Medikamenten.

 

Die Entwicklung einer Abhängigkeit im Alter ist ein Tabuthema und deren Ausmaß wird vielfach unterschätzt. Dies sind Gründe dafür, dass schädlicher Konsum oder Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten bei älteren Menschen häufig nicht oder sehr spät bemerkt wird. Sucht bei älteren Menschen ist ferner schwierig zu erkennen, da ihre Symptome zum Teil typische Begleiterscheinungen des Alters darstellen. So können Stürze, nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit, Antriebs- und Interesselosigkeit oder Stimmungsschwankungen Zeichen einer Sucht sein, aber auch Anzeichen einer Depression, einer Demenz oder ganz normalen Alterns.

Um auf die Situation von älteren Menschen mit Suchtproblemen im Vogelsberg aufmerksam zu machen hat das Beratungszentrum Vogelsberg mit finanzieller Unterstützung durch das Land Hessen das Projekt UnAbhängig im Alter initiiert.

„Es geht dabei nicht darum, Seniorinnen und Senioren das Gläschen Wein oder Bier nicht zu gönnen oder notwendige Medikamente zu verwehren, vielmehr wollen wir darüber aufklären, dass ein übermäßiger Konsum von Alkohol oder Medikamenten zu einem frühzeitigen Verlust von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit führen kann.

Wir wollen die breite Öffentlichkeit über die Folgen einer Sucht im höheren Lebensalter informieren und dafür sensibilisieren, dass eine Veränderung im Umgang mit Suchtmitteln auch im hohen Alter gelingen kann“ erläutert Einrichtungsleiter Herr Matthias Gold.

Dafür wird das Beratungsangebot des Beratungszentrums Vogelsberg speziell für Seniorinnen und Senioren, deren soziales Umfeld, Interessierte aus Gesundheit, Pflege und Altenhilfe ausgebaut, um gemeinsam Lösungen für die oftmals schwierigen und belastenden Situationen zu entwickeln. Mit Netzwerkarbeit, Vorträgen und Fortbildungen soll der Blick für das Thema weiter geschärft werden und eine Vernetzung der Pflege, Alten- und Suchthilfe aufgebaut werden.

Ziel dabei ist der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren im Vogelsberg.

 

Ansprechpartnerin im Beratungszentrum Vogelsberg für UnAbhängig im Alter ist Frau Christine Müller-Wolff, die für weitere Informationen unter 06631-7939016 oder per Mail unter Christine.mueller-wolff@bz-vogelsberg.de zu erreichen ist.

 

 

 


Selbsttest:
Bin ich betroffen?

Sie sind unsicher, ob Sie ein Suchtproblem haben?  »Hier« können Sie einen Selbsttest durchführen. 

Sprechstunde

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht...

Den ersten Schritt können Sie jeden Mittwoch von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr in unserer offenen Sprechstunde machen.

Im Zeller Weg 2 in Alsfeld erhalten Sie erste Informationen.

Bitte beachten Sie die Beschilderung.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die 06631793900.

 

 

Kontakt

Sie erreichen uns montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr im gesamten Vogelsbergkreis unter der Telefonnummer 0 66 31 - 79 39 0 - 0.

 

Oder per E-Mail unter: 

info(at)bz-vogelsberg.de

 

Und im Internet: 

www.bz-vogelsberg.de