Willkommen... schön, dass Sie da sind!

Das Beratungszentrum Vogelsbergkreis  vormals Jugend- und Drogenberatung Suchthilfe im Vogelsberg  ist ein erster Ansprechpartner für viele Themen rund um Familie, Partnerschaft und Suchtproblematik.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Beratungsangebote vorstellen  von der klassischen Suchtberatung, Erziehungsberatung über UnAbhängig im Alter bis hin zu Präventionsangeboten. Scheuen Sie sich nicht, uns einfach anzurufen. Wir geben Ihnen gerne  auch bei anonymen Anfragen  Antwort.

Unsere Angebote richten sich auch an Unternehmen. Gerne können Sie uns kontaktieren - wir unterbreiten Ihnen gerne passende Angebote für die Bedarfe Ihres Unternehmens.

Suchtberatung

 

Wir arbeiten mit Ihnen an neuen Lösungswegen.

Als Privatperson und Unternehmen

Ambulante Reha

 

Ambulante Therapie und Nachsorge bei Suchtmittelabhängig-
keit...

Suchtprävention

 

Prävention gelingt, wenn sie früh beginnt, gemeinsam und kontinuierlich gelebt wird.

Betreutes
Wohnen Sucht

 

Begleitung im eigenem Wohn-
und Lebensbereich

Projekt: Unabhängig im Alter-
(in Planung)

 

 

Erziehungs-
beratung

 

Gemeinsam
neue Wege in Erziehungsfragen finden.


A K T U E L L E S


 

Mit 170.000 Euro unterstützt der Vogelsbergkreis auch in diesem Jahr das Beratungszentrum Vogelsberg, wie Landrat Manfred Görig (Zweiter von links) bei der offiziellen Bescheidübergabe erklärt. Gleichzeitig würdigt er im Gespräch mit Matthias Gold, Frank Gebauer und Monika Jurkowitsch (von links) die Arbeit der Einrichtung – speziell auch in der schwierigen Zeit des Lockdowns. Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis

 

Beratungszentrum stößt an seine Grenzen

Landrat Manfred Görig übergibt Förderung des Kreises / Erhöhter Hilfebedarf nach dem Lockdown

Vogelsbergkreis. Es ist ein ungewöhnlicher Ort für eine Bescheidübergabe durch den Landrat: auf einem Hinterhof unter einem einfachen Pavillon, dessen Zeltwände zur Seite geschoben sind. Die Situation ist der momentanen Lage geschuldet. In Corona-Zeiten heißt es, Abstand halten und Gespräche am besten an der frischen Luft führen. Und die Gespräche, die drehen sich natürlich um Corona – in diesem Fall um die Folgen, die die Pandemie für das Beratungszentrum Vogelsberg – Suchthilfe und Suchtprävention hat. „Zum einen bin ich hier, um die jährliche Förderung des Vogelsbergkreises zu übergeben, zum anderen gibt es Bedarf zu reden. Ich möchte hören, wie sich die Lage darstellt in Zeiten, die so ganz anders geworden sind“, fordert Landrat Manfred Görig (SPD) zum Dialog auf.

„Hier hat gerade noch ein Gesprächskreis stattgefunden“, erzählt Monika Jurkowitsch, „in die Büros und Besprechungsräume gehen wir derzeit nicht.“ Zumindest gibt es jetzt wieder die Möglichkeit zum Gespräch und zum Austausch. Während des Lockdowns ging über Wochen gar nichts: keine Gespräche, keine Beratung, keine Selbsthilfegruppen. „Wir haben in dieser Zeit sehr viel telefoniert“ erinnert sich Einrichtungsleiter Matthias Gold, „und neben dieser Beratung am Telefon wurde später auch unser walk and talk gerne genutzt.“ Das ist Beratung unterwegs. Im Laufen. Ein Therapeut und ein Klient sind – mit genügendem Sicherheitsabstand – unterwegs und können sich austauschen.

Jetzt finden wieder Treffen statt – unter dem Pavillon im Hof. „Ein wenig hat sich die Situation dadurch entspannt“, sagt Matthias Gold, „aber es gibt viel aufzuarbeiten. Es kommt zeitverzögert: Erst war Totenstille, jetzt kommen viele mit Problemen und fragen nach Erziehungsberatung oder brauchen Hilfe bei einer Suchtproblematik.“ Eine erhöhte Nachfrage gibt es in diesen Tagen und Wochen, aber nicht mehr Personal. „Wir wollen natürlich allen helfen, aber es geht gerade an unsere Grenzen“, macht Gold deutlich.

Gold, Jurkowitsch und Gebauer wissen, wie wichtig die Hilfe gerade jetzt ist: „Viele haben Angst um ihre Existenzen. Es brach vieles zusammen, was vorher mühsam aufgebaut wurde. Für die Familien der Klienten hat sich viel verändert.“ Gerade auch vor diesem Hintergrund will das in kirchlicher Trägerschaft stehende Beratungszentrum seine Arbeit in Qualität und Quantität erhalten, doch das wird schwer. „Wir brauchen mehr Geld. Wir haben schon vor Corona gesagt, dass wir das auf Dauer nicht hinbekommen“, macht kaufmännischer Leiter Frank Gebauer deutlich. Denn: Während auf der einen Seite Lohnkosten gestiegen sind, muss die Einrichtung auf der anderen Seite seit Jahren mit dem gleichhohen Etat auskommen. „Seit 2004 hat es nicht mehr gegeben, unser Puffer ist aufgebraucht.“

„Für uns ist es elementar wichtig, dass wir mehr Zuwendungen bekommen“, betonte Matthias Gold. „Wir selbst haben keine Möglichkeit Geld zu erwirtschaften, wir sind eine Beratungseinrichtung.“

Umso willkommener ist der Zuschuss des Vogelsbergkreises in Höhe von 170.000 Euro in dieser Situation, wenngleich auch Landrat Manfred Görig einschränken muss, dass er noch nicht abschätzen kann, ob das Geld auch im nächsten Jahr wieder fließt. Noch ist nicht abzusehen, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Pandemie haben wird und wie sie sich letztendlich auf die Kreisfinanzen auswirken wird, erst im Spätherbst werden erste verlässliche Zahlen vorliegen. Eins steht für Landrat Manfred Görig fest: „Wir wollen die Beratungsstelle mit ihrem Angebot auf alle Fälle halten. Wir werden daher alles versuchen, den Zuschuss auch im nächsten Jahr zur Verfügung stellen zu können.“ Es macht Sinn, so Landrat Görig, in die Prävention zu investieren, die „Folgekosten wären doch sehr viel höher“. Deshalb will er versuchen, „die Förderung des Kreises so zu halten, wie sie jetzt ist“.


Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Walk and talk

Suchtberatung, Antragstellung, begleitende Gespräche, Krisenintervention… all das war im Beratungszentrum Vogelsberg im Zeller Weg 2 in Alsfeld in den vergangenen Wochen nur über Telefon oder per Email möglich. Ungewohnt für alle Beteiligten, manchmal auch schwierig und unbefriedigend, weil es um sehr persönliche Anliegen und Themen geht, die nicht alle Menschen gern am Telefon besprechen. Aber nach anfänglicher Verunsicherung wird die Telefonberatung zunehmend selbstverständlich und manchem fällt es vielleicht sogar leichter, am Telefon über sich und die eigenen Probleme zu sprechen.

Oftmals ist das Telefonieren (oder neuerdings vermehrt auch Videotelefonie) aber nur eine mehr oder minder befriedigende Notlösung, die den persönlichen Kontakt nicht ersetzt. Deshalb besteht jetzt im Beratungszentrum Vogelsberg die Möglichkeit des „walk and talk“. Beratung unterwegs. Gespräche im Laufen. Zum Glück spielt derzeit das Wetter mit, die Sonne scheint, so dass persönliche Kontakte auch in Coronazeiten möglich sind - mit genügendem Sicherheitsabstand. Und Bewegung an der frischen Luft tut ja bekanntlich Leib und Seele gut, was derzeit besonders vonnöten ist.

Da die offene Sprechstunde für alle neuen Klientinnen und Klienten derzeit nicht stattfinden kann, besteht von montags bis freitags telefonische Erreichbarkeit von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06631 / 79390-0.



Wir beraten auch jetzt!

Telefonberatung bleibt offen!

Das Beratungszentrum Vogelsberg bietet Sucht- und Erziehungsberatung in Zeiten von Corona

VOGELSBERG/ALSFELD (pm). Leere Beratungs- und Gruppenräume, vereinzelte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihren Büros, alle auf Abstand bedacht. Bis auf das Klingeln des Telefons herrscht ungewohnte Stille im Beratungszentrum Vogelsberg im Zeller Weg 2 in Alsfeld, in dem normalerweise viele Menschen ein- und ausgehen. Menschen, die Hilfe suchen, in Krisen sind, Unterstützung brauchen. Menschen, die süchtig geworden sind und es allein nicht schaffen, einen Ausweg aus der Sucht zu finden. Menschen, die sich regelmäßig zu Gruppengesprächen treffen, um ihre Sucht zu bewältigen. Angehörige, die das Leben mit dem trinkenden Ehemann oder Vater nicht mehr ertragen. Eltern, die mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder heillos überfordert sind. Jugendliche, die sich von ihren Eltern unverstanden fühlen. Familien in unterschiedlichen Krisensituationen….

Und jetzt kommt noch eine weitere Krise dazu, die Corona-Krise: Kontaktsperren, Schul- und Kitaschließungen, Langeweile, große Verunsicherung durch tägliche neue Berichte über die Verbreitung des Virus, über Krankheit und Tod. Da ist es naheliegend, dass sich Konflikte zuspitzen, familiäre Situationen eskalieren und Menschen vermehrt zu Suchtmitteln greifen. Und ausgerechnet jetzt muss auch das Beratungszentrum Vogelsberg, wie viele Anlauf- und Beratungsstellen, seine Türen schließen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Aber das bedeutet nicht, dass Rat- und Hilfesuchende allein gelassen werden. Das Beratungszentrum Vogelsberg ist nach wie vor telefonisch zu erreichen, montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06631 / 79390-0. Für längerdauernde Gespräche kann ein passender Telefontermin vereinbart werden. Auch die übliche offene Sprechstunde für alle neuen Klienten und Klientinnen mittwochs von 10 bis 12 Uhr findet statt; derzeit allerdings auch nur telefonisch.


Anzeichen einer (Handy?) Sucht

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Sucht im Alter - Vortrag im Seniorenbeirat

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Selbsttest:
Bin ich betroffen?

Sie sind unsicher, ob Sie ein Suchtproblem haben?  »Hier« können Sie einen Selbsttest durchführen. 

Sprechstunde täglich!

Wir sind in Coronazeiten täglich zwischen 9 und 17 Uhr für Sie telefonisch unter der 06631 79390-0 zu erreichen.

Kontakt

Sie erreichen uns montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr im gesamten Vogelsbergkreis unter der Telefonnummer 0 66 31 - 79 39 0 - 0.

 

Oder per E-Mail unter: 

info(at)bz-vogelsberg.de

 

Und im Internet: 

www.bz-vogelsberg.de