Willkommen... schön, dass Sie da sind!

Das Beratungszentrum Vogelsbergkreis  vormals Jugend- und Drogenberatung Suchthilfe im Vogelsberg  ist ein erster Ansprechpartner für viele Themen rund um Familie, Partnerschaft und Suchtproblematik.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unsere Beratungsangebote vorstellen  von der klassischen Suchtberatung, Erziehungsberatung über UnAbhängig im Alter bis hin zu Präventionsangeboten. Scheuen Sie sich nicht, uns einfach anzurufen. Wir geben Ihnen gerne  auch bei anonymen Anfragen  Antwort.

Unsere Angebote richten sich auch an Unternehmen. Gerne können Sie uns kontaktieren - wir unterbreiten Ihnen gerne passende Angebote für die Bedarfe Ihres Unternehmens.

Suchtberatung

 

Wir arbeiten mit Ihnen an neuen Lösungswegen.

Als Privatperson und Unternehmen

Ambulante Reha

 

Ambulante Therapie und Nachsorge bei Suchtmittelabhängig-
keit...

Suchtprävention

 

Prävention gelingt, wenn sie früh beginnt, gemeinsam und kontinuierlich gelebt wird.

Betreutes
Wohnen Sucht

 

Begleitung im eigenem Wohn-
und Lebensbereich

UnAbhängig im Alter

 

Sensibilisieren Informieren     Beraten

Erziehungs-
beratung

 

Gemeinsam
neue Wege in Erziehungsfragen finden.


A K T U E L L E S


NEUES PROJEKT

Im Beratungszentrum Vogelsberg wird seit dem 1.Oktober im Projekt UnAbhängig im Alter die Situation von älteren suchtkranken Menschen im Vogelsberg in den Fokus genommen

 

UnAbhängig im Alter

Sensibilisieren Informieren Beraten

Für Suchterkrankungen gibt es keine Altersgrenzen. Es kann die Lebensqualität erheblich einschränken, wenn Missbrauch im Alter nicht erkannt wird.

Das Älterwerden stellt Jede und Jeden vor neue Herausforderungen. Der Eintritt in den Ruhestand führt zu einschneidenden Veränderungen in der Alltagsgestaltung. Wer wünscht es sich nicht, auch im Alter ein erfülltes Leben mit wenigen Einschränkungen zu führen, so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung bleiben zu können, gebraucht zu werden. Doch was, wenn der Wunsch sich nicht erfüllt?

Soziale Kontakte brechen weg, es zeichnen sich zum Teil gravierende körperliche Veränderungen ab. Krankheit und Tod von nahestehenden Menschen können die gemeinsamen Pläne von einen Tag auf den anderen zunichtemachen. Diese Erfahrungen können das Leben erschüttern, aus der gewohnten Bahn werfen und empfänglich machen für vermehrten Konsum von Alkohol oder Medikamenten.

 

Die Entwicklung einer Abhängigkeit im Alter ist ein Tabuthema und deren Ausmaß wird vielfach unterschätzt. Dies sind Gründe dafür, dass schädlicher Konsum oder Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten bei älteren Menschen häufig nicht oder sehr spät bemerkt wird. Sucht bei älteren Menschen ist ferner schwierig zu erkennen, da ihre Symptome zum Teil typische Begleiterscheinungen des Alters darstellen. So können Stürze, nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit, Antriebs- und Interesselosigkeit oder Stimmungsschwankungen Zeichen einer Sucht sein, aber auch Anzeichen einer Depression, einer Demenz oder ganz normalen Alterns.

Um auf die Situation von älteren Menschen mit Suchtproblemen im Vogelsberg aufmerksam zu machen hat das Beratungszentrum Vogelsberg mit finanzieller Unterstützung durch das Land Hessen das Projekt UnAbhängig im Alter initiiert.

„Es geht dabei nicht darum, Seniorinnen und Senioren das Gläschen Wein oder Bier nicht zu gönnen oder notwendige Medikamente zu verwehren, vielmehr wollen wir darüber aufklären, dass ein übermäßiger Konsum von Alkohol oder Medikamenten zu einem frühzeitigen Verlust von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit führen kann.

Wir wollen die breite Öffentlichkeit über die Folgen einer Sucht im höheren Lebensalter informieren und dafür sensibilisieren, dass eine Veränderung im Umgang mit Suchtmitteln auch im hohen Alter gelingen kann“ erläutert Einrichtungsleiter Herr Matthias Gold.

Dafür wird das Beratungsangebot des Beratungszentrums Vogelsberg speziell für Seniorinnen und Senioren, deren soziales Umfeld, Interessierte aus Gesundheit, Pflege und Altenhilfe ausgebaut, um gemeinsam Lösungen für die oftmals schwierigen und belastenden Situationen zu entwickeln. Mit Netzwerkarbeit, Vorträgen und Fortbildungen soll der Blick für das Thema weiter geschärft werden und eine Vernetzung der Pflege, Alten- und Suchthilfe aufgebaut werden.

Ziel dabei ist der Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren im Vogelsberg.

 

Ansprechpartnerin im Beratungszentrum Vogelsberg für UnAbhängig im Alter ist Frau Christine Müller-Wolff, die für weitere Informationen unter 06631-7939016 oder per Mail unter Christine.mueller-wolff@bz-vogelsberg.de zu erreichen ist.

 

 

 


GENERATIONENWECHSEL

Abschied und Neuanfang – Generationenwechsel in der Fachstelle für Suchtprävention: Lisa Rüdiger folgt auf Wolfgang Weiser

 

VOGELSBERG/ALSFELD (pm). Im Jahr 1997 wurde die damalige Jugend- und Drogenberatung im Vogelsberg, heute das Beratungszentrum Vogelsberg vom Land Hessen beauftragt, eine eigenständige Fachstelle für Suchtprävention einzurichten. In Hessen verfügt jeder Landkreis bzw. kreisfreie Stadt über eine Fachstelle die mit mindestens einer Fachkraft besetzt ist. Die Fachstelle für Suchtprävention ist eine Abteilung des Beratungszentrums Vogelsberg. Während sich das Angebot der Beratung für Jugendliche und Erwachsene auf den Einzelfall bezieht und individuelle Hilfestellung bei konkreten Problemen gegeben werden, befasst sich die Suchtprävention mit den Bedingungen, die zu einem späteren problematischen Suchtmittelkonsum führen können, und damit, wie sie zu verhindern wären. Wirkungsvolle Suchtprävention basiert auf einer frühzeitigen, langfristigen und kontinuierlichen Arbeit im Rahmen einer breit vernetzten Gesundheitsförderung. Hier ist das Elternhaus, der Kindergarten, die Schule, die Jugendarbeit und ggf. die Jugendhilfeeinrichtung gefordert. Denn: Nicht die verfügbaren Drogen sind das Hauptproblem, sondern die Gründe, warum immer mehr Jugendliche zu diesen "Hilfsmitteln" greifen. Ziel der Suchtprävention ist es die suchtfördernden Umstände gemeinsam zu erkennen und unter Einbeziehung aller Ressourcen zu bearbeiten. Gleichermaßen ist die Stärkung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen bedeutsam. Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Konflikt- und Beziehungsfähigkeit sind wichtige Schutzfaktoren, einem Rauschmittelmissbrauch, süchtigem Verhalten und anderen Auffälligkeiten vorzubeugen. Hier müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Kindern und Jugendlichen Risikoerfahrungen und deren Reflexion zu ermöglichen. Die Fachstelle für Suchtprävention des Beratungszentrums Vogelsberg unterstützt, koordiniert und vernetzt die regionalen Institutionen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Ein zentrales Aufgabenfeld ist die Schulung von Multiplikator*innen.

Aufgebaut wurde die Fachstelle für Suchtprävention von dem Sozialpädagogen Wolfgang Weiser. Zur damaligen Zeit war ein wesentliches Betätigungsfeld die Zusammenarbeit mit Schulen. Außerdem wurde Wolfgang Weiser damit beauftragt die geforderten Standards der hessischen Rahmenrichtlinien der Suchtprävention in die Praxis umzusetzen. Im Laufe der Jahre wurden viele Konzepte implementiert dazu zählen das Alkoholpräventionsprogramm „HaLT“ (Hart am Limit), die Präventionsworkshops „Tom&Lisa“ und KlarSichtParcour , Papilio-Tourneen sowie das Frühinterventionsprogramm „FreD“. Erlebnisorientierte Projekttage, Gesundheitstage aber auch Wochenveranstaltungen und Soziales Kompetenztraining waren einige der Möglichkeiten, wie Suchtprävention im Vogelsbergkreis umgesetzt wurde. Im Laufe der Jahre konnten Netzwerke mit der Polizei, Jugendhilfe im Strafverfahren, schulbezogener Jugendsozialarbeit, verschiedenen Akteuren in der Jugendarbeit sowie der Jugendhilfe aufgebaut werden.

Nachdem sich der langjährige Inhaber dieser Stelle im Juni dieses Jahres in den Ruhestand verabschiedet hat, wurde die Fachstelle für Suchtprävention mit der Sozialpädagogin Lisa Rüdiger neu besetzt. Viele der vorhandenen Projekte sind überarbeitet und können durch die neue Mitarbeiterin im Beratungszentrum Vogelsberg weitergeführt werden. Dazu zählen die Koordination des HaLT-Projektes, die Planung und Durchführung der FreD-Kurse sowie Präventionsworkshops für Schulen sowie Institutionen und Multiplikator*innen-Schulungen. „Durch den frischen Wind werden auch in Zukunft viele neue Möglichkeiten entwickelt werden.“, freut sich Matthias Gold, Leiter des Beratungszentrums auf die Zusammenarbeit mit der neuen Stelleninhaberin. Außerdem wurde eine Standortverlegung vorgenommen - die Fachstelle befindet sich jetzt im Haupthaus des Beratungszentrums Vogelsberg, im Zeller Weg 2 in Alsfeld. Lisa Rüdiger ist unter den folgenden Kontaktdaten zu erreichen:

Lisa Rüdiger, Zeller Weg 2, 36304 Alsfeld, Tel.: 06631 7939017, mobil: 0151 17168417, E-Mail: lisa.ruediger@bz-vogelsberg.de.


 

Mit 170.000 Euro unterstützt der Vogelsbergkreis auch in diesem Jahr das Beratungszentrum Vogelsberg, wie Landrat Manfred Görig (Zweiter von links) bei der offiziellen Bescheidübergabe erklärt. Gleichzeitig würdigt er im Gespräch mit Matthias Gold, Frank Gebauer und Monika Jurkowitsch (von links) die Arbeit der Einrichtung – speziell auch in der schwierigen Zeit des Lockdowns. Foto: Sabine Galle-Schäfer/Vogelsbergkreis

 

Beratungszentrum stößt an seine Grenzen

Landrat Manfred Görig übergibt Förderung des Kreises / Erhöhter Hilfebedarf nach dem Lockdown

Vogelsbergkreis. Es ist ein ungewöhnlicher Ort für eine Bescheidübergabe durch den Landrat: auf einem Hinterhof unter einem einfachen Pavillon, dessen Zeltwände zur Seite geschoben sind. Die Situation ist der momentanen Lage geschuldet. In Corona-Zeiten heißt es, Abstand halten und Gespräche am besten an der frischen Luft führen. Und die Gespräche, die drehen sich natürlich um Corona – in diesem Fall um die Folgen, die die Pandemie für das Beratungszentrum Vogelsberg – Suchthilfe und Suchtprävention hat. „Zum einen bin ich hier, um die jährliche Förderung des Vogelsbergkreises zu übergeben, zum anderen gibt es Bedarf zu reden. Ich möchte hören, wie sich die Lage darstellt in Zeiten, die so ganz anders geworden sind“, fordert Landrat Manfred Görig (SPD) zum Dialog auf.

„Hier hat gerade noch ein Gesprächskreis stattgefunden“, erzählt Monika Jurkowitsch, „in die Büros und Besprechungsräume gehen wir derzeit nicht.“ Zumindest gibt es jetzt wieder die Möglichkeit zum Gespräch und zum Austausch. Während des Lockdowns ging über Wochen gar nichts: keine Gespräche, keine Beratung, keine Selbsthilfegruppen. „Wir haben in dieser Zeit sehr viel telefoniert“ erinnert sich Einrichtungsleiter Matthias Gold, „und neben dieser Beratung am Telefon wurde später auch unser walk and talk gerne genutzt.“ Das ist Beratung unterwegs. Im Laufen. Ein Therapeut und ein Klient sind – mit genügendem Sicherheitsabstand – unterwegs und können sich austauschen.

Jetzt finden wieder Treffen statt – unter dem Pavillon im Hof. „Ein wenig hat sich die Situation dadurch entspannt“, sagt Matthias Gold, „aber es gibt viel aufzuarbeiten. Es kommt zeitverzögert: Erst war Totenstille, jetzt kommen viele mit Problemen und fragen nach Erziehungsberatung oder brauchen Hilfe bei einer Suchtproblematik.“ Eine erhöhte Nachfrage gibt es in diesen Tagen und Wochen, aber nicht mehr Personal. „Wir wollen natürlich allen helfen, aber es geht gerade an unsere Grenzen“, macht Gold deutlich.

Gold, Jurkowitsch und Gebauer wissen, wie wichtig die Hilfe gerade jetzt ist: „Viele haben Angst um ihre Existenzen. Es brach vieles zusammen, was vorher mühsam aufgebaut wurde. Für die Familien der Klienten hat sich viel verändert.“ Gerade auch vor diesem Hintergrund will das in kirchlicher Trägerschaft stehende Beratungszentrum seine Arbeit in Qualität und Quantität erhalten, doch das wird schwer. „Wir brauchen mehr Geld. Wir haben schon vor Corona gesagt, dass wir das auf Dauer nicht hinbekommen“, macht kaufmännischer Leiter Frank Gebauer deutlich. Denn: Während auf der einen Seite Lohnkosten gestiegen sind, muss die Einrichtung auf der anderen Seite seit Jahren mit dem gleichhohen Etat auskommen. „Seit 2004 hat es nicht mehr gegeben, unser Puffer ist aufgebraucht.“

„Für uns ist es elementar wichtig, dass wir mehr Zuwendungen bekommen“, betonte Matthias Gold. „Wir selbst haben keine Möglichkeit Geld zu erwirtschaften, wir sind eine Beratungseinrichtung.“

Umso willkommener ist der Zuschuss des Vogelsbergkreises in Höhe von 170.000 Euro in dieser Situation, wenngleich auch Landrat Manfred Görig einschränken muss, dass er noch nicht abschätzen kann, ob das Geld auch im nächsten Jahr wieder fließt. Noch ist nicht abzusehen, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Pandemie haben wird und wie sie sich letztendlich auf die Kreisfinanzen auswirken wird, erst im Spätherbst werden erste verlässliche Zahlen vorliegen. Eins steht für Landrat Manfred Görig fest: „Wir wollen die Beratungsstelle mit ihrem Angebot auf alle Fälle halten. Wir werden daher alles versuchen, den Zuschuss auch im nächsten Jahr zur Verfügung stellen zu können.“ Es macht Sinn, so Landrat Görig, in die Prävention zu investieren, die „Folgekosten wären doch sehr viel höher“. Deshalb will er versuchen, „die Förderung des Kreises so zu halten, wie sie jetzt ist“.


Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Walk and talk

Suchtberatung, Antragstellung, begleitende Gespräche, Krisenintervention… all das war im Beratungszentrum Vogelsberg im Zeller Weg 2 in Alsfeld in den vergangenen Wochen nur über Telefon oder per Email möglich. Ungewohnt für alle Beteiligten, manchmal auch schwierig und unbefriedigend, weil es um sehr persönliche Anliegen und Themen geht, die nicht alle Menschen gern am Telefon besprechen. Aber nach anfänglicher Verunsicherung wird die Telefonberatung zunehmend selbstverständlich und manchem fällt es vielleicht sogar leichter, am Telefon über sich und die eigenen Probleme zu sprechen.

Oftmals ist das Telefonieren (oder neuerdings vermehrt auch Videotelefonie) aber nur eine mehr oder minder befriedigende Notlösung, die den persönlichen Kontakt nicht ersetzt. Deshalb besteht jetzt im Beratungszentrum Vogelsberg die Möglichkeit des „walk and talk“. Beratung unterwegs. Gespräche im Laufen. Zum Glück spielt derzeit das Wetter mit, die Sonne scheint, so dass persönliche Kontakte auch in Coronazeiten möglich sind - mit genügendem Sicherheitsabstand. Und Bewegung an der frischen Luft tut ja bekanntlich Leib und Seele gut, was derzeit besonders vonnöten ist.

Da die offene Sprechstunde für alle neuen Klientinnen und Klienten derzeit nicht stattfinden kann, besteht von montags bis freitags telefonische Erreichbarkeit von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06631 / 79390-0.



Wir beraten auch jetzt!

Telefonberatung bleibt offen!

Das Beratungszentrum Vogelsberg bietet Sucht- und Erziehungsberatung in Zeiten von Corona

VOGELSBERG/ALSFELD (pm). Leere Beratungs- und Gruppenräume, vereinzelte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihren Büros, alle auf Abstand bedacht. Bis auf das Klingeln des Telefons herrscht ungewohnte Stille im Beratungszentrum Vogelsberg im Zeller Weg 2 in Alsfeld, in dem normalerweise viele Menschen ein- und ausgehen. Menschen, die Hilfe suchen, in Krisen sind, Unterstützung brauchen. Menschen, die süchtig geworden sind und es allein nicht schaffen, einen Ausweg aus der Sucht zu finden. Menschen, die sich regelmäßig zu Gruppengesprächen treffen, um ihre Sucht zu bewältigen. Angehörige, die das Leben mit dem trinkenden Ehemann oder Vater nicht mehr ertragen. Eltern, die mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder heillos überfordert sind. Jugendliche, die sich von ihren Eltern unverstanden fühlen. Familien in unterschiedlichen Krisensituationen….

Und jetzt kommt noch eine weitere Krise dazu, die Corona-Krise: Kontaktsperren, Schul- und Kitaschließungen, Langeweile, große Verunsicherung durch tägliche neue Berichte über die Verbreitung des Virus, über Krankheit und Tod. Da ist es naheliegend, dass sich Konflikte zuspitzen, familiäre Situationen eskalieren und Menschen vermehrt zu Suchtmitteln greifen. Und ausgerechnet jetzt muss auch das Beratungszentrum Vogelsberg, wie viele Anlauf- und Beratungsstellen, seine Türen schließen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Aber das bedeutet nicht, dass Rat- und Hilfesuchende allein gelassen werden. Das Beratungszentrum Vogelsberg ist nach wie vor telefonisch zu erreichen, montags bis freitags von 9 Uhr bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 06631 / 79390-0. Für längerdauernde Gespräche kann ein passender Telefontermin vereinbart werden. Auch die übliche offene Sprechstunde für alle neuen Klienten und Klientinnen mittwochs von 10 bis 12 Uhr findet statt; derzeit allerdings auch nur telefonisch.




Selbsttest:
Bin ich betroffen?

Sie sind unsicher, ob Sie ein Suchtproblem haben?  »Hier« können Sie einen Selbsttest durchführen. 

Sprechstunde täglich!

Wir sind in Coronazeiten täglich zwischen 9 und 17 Uhr für Sie telefonisch unter der 06631 79390-0 zu erreichen.

Kontakt

Sie erreichen uns montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr im gesamten Vogelsbergkreis unter der Telefonnummer 0 66 31 - 79 39 0 - 0.

 

Oder per E-Mail unter: 

info(at)bz-vogelsberg.de

 

Und im Internet: 

www.bz-vogelsberg.de